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Schweigepflicht
 

Wie ist das mit dem Datenschutz? Unterliegt der KSD-Hannover der Schweigepflicht?

Alle Mitarbeiter des Pflegedienstes erfahren viel über die uns anvertrauten Patienten. Sie kennen die persönlichen Daten, sind über den Gesundheitszustand informiert und haben oft Einblick in die Wohn- Familien- und Finanzverhältnisse. Mit diesem Wissen sollenalle Mitarbeiter sehr behutsam umgehen. Denn das Vertrauensverhältnis ist sofort gestört, wenn der Patient nicht sicher sein kann,dass die Pflegekräfte und das gesamte Personal vomPfliegedienst mit den ihnen gestatteten Einblicken nicht vertraulich und korrekt umgehen. Außerdem stellt das Strafgesetzbuch die Verletzung von Privatgeheimnissen unter Strafe. Gleich welcher Art die Informationen sind, es haben alle Mitarbeiter die Schweigepflicht einzuhalten.

Gesetzlich vorgeschriebene Verschwiegenheit hinsichtlich aller personenbezogenen Daten, Angelegenheiten und Geheimnisse:

  • Einhaltung des Privatgeheimnisses
  • Keine Auskünfte an Dritte (Angehörige, Nachbarn, Freunde, Ehegatten der Pflegekraft usw.). Auch Patienten, bei denen eine Pflegschaft oder Vormundschaft besteht, müssen befragt werden, ob Informationen weitergeleitet werden dürfen.
  • Es dürfen keine Eintragungen in der Patientendokumentation getätigt werden, die dem Patienten Schaden zufügen könnten.
  • Jegliche Aufzeichnungen, die den Patienten betreffen sind vor Einsicht durch Dritte zu schützen.


In den Dienstfahrzeugen dürfen keine Patientendatensichtbar offen liegen. Alle innerbetrieblichen Angelegenheiten sind von der Schweigepflicht betroffen:

  • Aufzeichnungen, formulare, Abläufe, Schriftstücke
  • Vorgänge innerhalb des Pflegedienstes


Das Briefgeheimnis laut &amb; 202 StGB untersagt folgendes Vorgehen:

  • verschlossene Briefe öffnen und lesen
  • schon geöffnete Briefe lesen
  • Schriftstücke lesen (Tagebuch, Notizen, Abrechnungen, Familienalben)
 
 

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